Biographie

LENA SPOHN (Mezzosopran) wurde in Stuttgart geboren. Als Mitglied des Kinderchores der Staatsoper Stuttgart sammelt sie schon früh erste Bühnenerfahrung. Zunächst studiert sie Schulmusik mit Hauptfach Violine, sowie Philosophie in Stuttgart. Im Januar 2017 schließt sie Bachelor Gesang an der HfMDK Stuttgart in den Klassen von Prof. Georg Nigl und Prof. Ulrike Sonntag mit Auszeichnung ab. Gefördert durch das Baden-Württemberg Stipendium absolviert sie von September 2015 bis Juni 2016 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse Paris ein Studienjahr in der Klasse von Prof. Malcolm Walker. In Paris besucht sie außerdem die Liedklasse von Anne le Bozec sowie die Barockinterpretationsklasse von Kenneth Weiss. Sie nimmt
an Meisterkursen u.a. bei Rita Dams, Hartmut Höll und Anna Bonitatibus teil und erhält intensiver Arbeit wichtige Impulse von Margreet Honig. Derzeit vervollständigt Lena Spohn ihre Ausbildung im Master Operngesang bei Prof. Carola Guber in Leipzig.

Als Solistin im Konzert- und Liedfach war sie bereits mit dem Freiburger Oratorienchor, den Stuttgarter Choristen, Kurrende Tübingen, dem Kammerorchester Pforzheim und dem Figuralchor Stuttgart sowie im Rahmen des Festivals „Sommer in Stuttgart“ / Musik der Jahrhunderte und der Konzertreihe „Solitude Soiréen“ zu hören. Gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Mildred Derenty-Camenen tritt sie regelmäßig als Liedsängerin in Stuttgart und Region auf. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie als Mitglied des Zusatzchores der Staatsoper Stuttgart engagiert. Sie ist Stipendiatin von „Yehudi Menuhin - Live Music Now Stuttgart e.V.“ und wurde im Februar 2017 als Stipentiatin an der 32. Händelakademie des Badischen Staatstheaters unter der Leitung von Michael Fichtenholz ausgewählt.

Bereits während des Studiums ist die Mezzosopranistin in verschiedenen Opernproduktionen zu erleben: Beim Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd in der Rolle des „Piacere“ in „Rappresentatione di Anima et di Corpo”/„Die Fette Seele” von Emilio de Cavalieri/Klaus Lang unter der musikalischen Leitung von Johannes Knecht und der Regie von Alexander Charim, als Eduige in einer konzertanten Version von Händels „Rodelinda“ im Stuttgarter Wilhelmatheater, als "Phädra" in D. Milhauds „L'abandon d'Ariadne“ in der Rathausoper Konstanz unter der Leitung von
Peter Bauer und als „Emilia“ in der Wiederentdeckung der Oper „Il cacciatore deluso“ von N. Jommelli in Tübingen unter der Regie von Jochen Schönleber. Beim „Festival de Royaumont“ in Frankreich interpretiert sie mit "Les Talens lyriques" unter der Leitung von Christoph Rousset die Rollen "Euridice" und "Fosforo" in Stefano Landis "La morte d'Orfeo". Weitere Rollen sind „Hänsel“ in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ im Rahmen der Staufer Festspiele, „Ausländische Sängerin/ Dame mit Hut“ in Dominic Argentos „Postcard from Morocco“ unter der Regie von Michael Höppner, sowie die Titelrolle in Händels „Giulio Cesare in Egitto“ unter der musikalischen Leitung von Matthias Foremny. In der Spielzeit 18/19 ist sie in der männlichen Hauptrolle des Enrico in der Wiederentdeckung "Idalide" von L. Cherubini am Theater Rudolstadt, sowie als 2. Dame in Mozarts Zauberflöte bei den Ettlinger Schloßfestspielen zu hören.